Stanza · Audioguide
Basilika Mariazell Audioguide auf Deutsch
Ein besonderer Ort. Eine Geschichte zum Mitnehmen.
Die Basilika Mariazell ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude in Mariazell in Österreich. Sie ist der bedeutendste christliche Wallfahrtsort Österreichs und einer der am stärksten besuchten Schreine in…
Lade Stanza herunter und suche nach “Basilika Mariazell”.
Über die Tour
Ein Guide. Dein Besuch.
Die Basilika Mariazell ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude in Mariazell in Österreich. Sie ist der bedeutendste christliche Wallfahrtsort Österreichs und einer der am stärksten besuchten Schreine in Europa.
Bereit, wenn du es bist.
- 01Lade Stanza kostenlos herunter.
iOS & Android
- 02Finde deinen Guide.
“Basilika Mariazell”
- 03Lade ihn vor dem Besuch herunter.
Offline
Audioguide / 14 erzählte Stationen
Ein Blick in den Guide
Entdecke vor deinem Besuch einige Geschichten. Öffne eine Station, um mehr zu lesen.
01
Die dreitürmige Westfassade
Willkommen in Mariazell, hoch in der Bergwelt der Steiermark. Diese Basilika ist die bedeutendste Wallfahrtskirche Österreichs und das einzige Heiligtum im deutschsprachigen Raum, das als Nationalheiligtum geehrt wird. Ihre Fassade zeigt die gesamte Baugeschichte des Gebäudes in einem einzigen Blick. Ein schlanker gotischer Turm aus dem vierzehnten Jahrhundert erhebt sich in der Mitte. Zwei breite Barocktürme flankieren ihn, die erbaut wurden, als der Architekt Domenico Sciassia die Kirche zwischen 1644 und 1683 erweiterte. Aus einer bescheidenen Einsiedelei entwickelte sich einer der am stärksten besuchten Wallfahrtsorte Europas, und das Gebäude offenbart jede Phase dieses Wachstums. Ein hölzernes Marienbildnis wird in dieser Kirche seit dem zwölften Jahrhundert verehrt.
Photo: Uoaei1 · CC BY-SA 4.0
02
Der gotische Mittelturm
Der Mittelturm ist der älteste Teil der Fassade. Eine gotische Kirche mit einem Spitzbogenportal und diesem neunzig Meter hohen Turm stand bereits im vierzehnten Jahrhundert in Mariazell. Im Mittelalter schlugen zweimal Brände zu, im Jahr 1420 und nochmals im Jahr 1474. Das Schlimmste ereignete sich in der Allerheiligennacht des Jahres 1827, als das Dach und alle drei Helmspitzen der Türme brannten. Das Innere der Kirche blieb von den Flammen verschont. Steinmetze reparierten die Schäden zwischen 1828 und 1830, und das neue Dach wurde flacher errichtet als das alte, ein einfacher Giebel anstelle der steilen Barockform. Der Turm läutet nach wie vor. Seine große Glocke, die Große Mariazellerin, wurde 1950 gegossen und wiegt etwa fünfeinhalb Tonnen, womit sie die schwerste der Steiermark ist.
Photo: Uoaei1 · CC BY-SA 4.0
03
Das gotische Hauptportal
Der Haupteingang bewahrt seinen gotischen Spitzbogen, und die Skulptur über dem Portal erzählt eine Geschichte in Stein. Das Tympanon zeigt einen königlichen Sieg, dessen Geschichte der bleierne König am Eingang erzählt. Dieses Portal markiert auch ein älteres Kapitel. Der Überlieferung nach litten Markgraf Heinrich von Mähren und seine Frau um 1200 an schwerer Gicht. Gebete zu Unserer Lieben Frau von Mariazell heilten sie, und das dankbare Paar unternahm eine Wallfahrt an diesen Ort. Aus Dankbarkeit ließen sie an der Stelle der Holzkapelle die erste steinerne Kirche erbauen. Diese steinerne Kirche brachte Mariazell auf den Weg, ein Ziel für Pilger weit über das Tal hinaus zu werden.
In der App anhörenPhoto: Uoaei1 · CC BY-SA 4.0
04
Bleistatue von König Ludwig I. von Ungarn
Die lebensgroße Bleifigur eines gekrönten Königs hält ein gemaltes Bild in der Hand. Es handelt sich um König Ludwig I. von Ungarn, der 1757 von dem Bildhauer Balthasar Moll gegossen wurde. Seine Geschichte ist die dritte Gründungslegende von Mariazell. Ludwig sah sich einer türkischen Armee gegenüber, die seiner eigenen zahlenmäßig überlegen war, besagt die Legende, und betete zur Jungfrau von Mariazell. Der Sieg folgte. Aus Dankbarkeit baute er die gotische Kirche, den Turm, der sich noch immer über der Fassade erhebt, und stiftete das Schatzkammerbild. Jenes Bild war ihm, so die Erzählung, in einem Traum zuteilgeworden, auf seine Brust gelegt. Auf der anderen Seite des Portals steht Markgraf Heinrich von Mähren, der andere große Wohltäter des Heiligtums.
In der App anhörenPhoto: Rollroboter · CC BY-SA 4.0
05
Gnadenkapelle und Silbernes Gitter
Die Gnadenkapelle steht im Herzen der Basilika, und die Gründungslegende gehört an genau diesen Ort. Im Jahr 1157, so wird erzählt, wurde ein Mönch namens Magnus aus dem Stift St. Lambrecht entsandt, um den Menschen dieses Tals zu dienen. Ein Felsen versperrte ihm den Weg. Er setzte die kleine Marienfigur ab, die er bei sich trug, und der Felsen spaltete sich und gab den Weg frei. Auf einer Anhöhe in der Nähe platzierte er die Figur auf einem Baumstamm und baute eine hölzerne Zelle darum herum, eine Kapelle und ein Zuhause in einem. Der Name Mariazell bedeutet Maria in der Zelle, und die Kapelle steht noch immer dort, wo jene erste Zelle stand. Die Überlieferung nennt als Gründungsdatum den Dezember 1157. Das silberne Gitter, das die Kapelle verschließt, war ein Geschenk von Kaiser Franz I. und Kaiserin Maria Theresia im Jahr 1756 zum sechshundertjährigen Jubiläum der Kirche. Ein mächtiger Doppeladler krönt es, das Emblem der Habsburger, die das Heiligtum als ihr Eigen beanspruchten.
In der App anhörenPhoto: Inge-Lyubov~commonswiki · CC BY-SA 3.0
06
Magna Mater Austriae
Innerhalb des silbernen Schreins, klein und doch strahlend, sitzt der eigentliche Schatz. Das Gnadenbild ist eine aus Lindenholz geschnitzte Madonna mit Kind, gerade einmal 48 Zentimeter groß, im spätromanischen Stil des 13. Jahrhunderts. Sie wird Magna Mater Austriae genannt, die Große Mutter Österreichs. Gekrönt und in ein leuchtendes Festgewand gehüllt, sieht man ihr das Alter kaum an. Die Garderobe ist eine lebendige Tradition. Jedes Jahr erhält die Statue ein neues, aufwendig gestaltetes Gnadenkleid. Mehr als 150 dieser Kleider sind erhalten geblieben, entweder in der Schatzkammer ausgestellt oder sorgfältig konserviert. Viele wurden als Votivgaben, Dankgeschenke oder von wohlhabenden Stiftern gestiftet. Ein Gnadenkleid zu entwerfen, gilt auch heute noch als große Ehre.
In der App anhörenPhoto: Launus · CC BY-SA 4.0
07
Das barocke Langhaus
Sciassias barocke Baumaßnahmen prägten das Innere ebenso wie das Äußere. Das alte Langhaus wurde verlängert und zu einer breiten Hallenkirche erweitert. Zwölf Seitenkapellen säumen die Wände, sechs auf der Nordseite und sechs auf der Südseite, jede mit einem eigenen Altar und einem eigenen Patrozinium. Die Anlage diente vor allem den Pilgern. Das breite Langhaus bot den Menschenmengen Platz, die zum Gnadenort strömten. Die Kapellen gaben den einzelnen Pilgern einen Ort für die stille Andacht am Altar ihres gewählten Heiligen. Die Fresken und die Ausstattung jeder Kapelle beziehen sich auf den Heiligen, den sie ehrt.
In der App anhörenP. Stanka · CC BY-SA 4.0
08
Seitenaltar zur Heiligen Dreifaltigkeit
Jede der zwölf Kapellen birgt einen barocken Altar aus rotem Marmor, die alle nach demselben Schema gefertigt sind. Sie stammen aus der Werkstatt von Carlo Gianollo, der nach Entwürfen von Domenico Sciassia selbst arbeitete. Dieser Altar ist der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. Sein Altarblatt zeigt Christus, Gottvater und die Taube des Heiligen Geistes über der blauen Weltkugel, begleitet von Engeln. Schmiedeeiserne Gitter um 1675 trennen jede Kapelle vom Langhaus ab, damit die Pilger im Inneren ungestört beten konnten. Kerzen stehen in Messingleuchtern vor dem Altar bereit.
In der App anhörenPhoto: Rollroboter · CC BY-SA 4.0
09
Vierungskuppel
An der Vierung, wo das Langhaus auf das Querschiff trifft, schweift der Blick nach oben in die Kuppel. Sciassias Baumaßnahmen fügten diese Kuppel an der Ostseite hinzu, das Bindeglied zwischen der alten gotischen Halle und der neuen barocken Kirche. Licht fällt durch die Laterne an ihrer Spitze ein. Stuck windet sich um ovale Fresken mit Figuren in zarten Rot- und Blautönen, die sich übereinander zur Öffnung hin staffeln. Marmorne Heilige flankieren die darunter liegenden Geschosse. Vom schlichten gotischen Mauerwerk des Langhauses aus hebt die Kuppel den Innenraum in ein barockes Himmelsbild.
In der App anhörenPhoto: Rollroboter · CC BY-SA 4.0
10
Altarraum
Der Altarraum am östlichen Ende erfüllt nach wie vor seinen ursprünglichen Zweck. Zwischen 1992 und 2007 wurde die gesamte Basilika einer umfassenden Restaurierung unterzogen, die rechtzeitig zu einem großen Jubiläum abgeschlossen war. In jenem September kam Papst Benedikt der Sechzehnte zum 850. Jubiläum des Gnadenorts nach Mariazell und verlieh ihm die Goldene Rose, eine hohe päpstliche Auszeichnung. Der saubere Putz, der polierte Marmor und das leuchtende Gold des Altarraums zeugen von der Sorgfalt hinter dieser Baumaßnahme. Dies ist kein Museumsstück, sondern ein funktionierender Altarraum, der für die Pilger bereitgehalten wird, die nach wie vor die Bänke füllen. Die Goldene Rose gehört nach wie vor zu den höchsten Auszeichnungen, die ein Papst einem Gnadenort verleihen kann.
In der App anhörenPhoto: Nxr-at · CC BY-SA 4.0
- 11
Hochaltar zur Heiligen Dreifaltigkeit
Fischer von Erlachs goldener Strahlenkranz über der Kreuzigungsszene, 1704 der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht.
- 12
Die große Orgel auf der Westempore
Drei Jahrhunderte kaiserlicher Förderung erklingen aus einem vergoldeten Orgelprospekt auf der Westempore.
- 13
Die Michaelskapelle und der Wallfahrtsort
Wie die Wallfahrt aufstieg, verboten wurde, zurückkehrte und schließlich in einer Schneekugel landete.
- 14
In der Michaelskapelle
Eine stille gotische Kapelle, die zeigt, worum es in Mariazell immer ging: einen Menschen beim Gebet.
Basilika Mariazell
Häufige Fragen
Was kostet der Audioguide?
Kostenloser App-Download. Angegebener Guide-Preis: $0.99. Guide-Preis in der App. Nur Audioguide. Der Eintritt ist separat.
Kann ich ohne Internet zuhören?
Ja. Lade Audio, Bilder und Karten vor deinem Besuch in der App herunter. Heruntergeladene Inhalte sind offline verfügbar.
Kann ich in meiner Sprache zuhören?
Dieser Audioguide ist in 15 Sprachen verfügbar, auch auf Deutsch.
Muss ich einen Zeitplan einhalten?
Nein. Du erkundest den Ort selbstständig. Wähle deine Stationen, pausiere jederzeit und höre Geschichten in deinem Tempo erneut an.
In deinem Tempo
Basilika Mariazell entdecken.
Lade Stanza herunter und suche nach “Basilika Mariazell”.
Kostenloser App-Download · Guide-Preis in der App
Weiter entdecken
Audioguides in der Nähe

Melk · 51 km
Stift Melk
Inhalte und Quellen
Thomas Ledl · CC BY-SA 4.0

Heiligenkreuz · 68 km
Stift Heiligenkreuz
Inhalte und Quellen
C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0

Wien · 87 km
Schloss Schönbrunn
Inhalte und Quellen
Thomas Wolf, www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0 de

Wien · 92 km
Wiener Karlskirche
Inhalte und Quellen
C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0
